Die Lesestunde: Onanie

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Da ist es wieder, das durchgehend aktuelle Thema Onanie. Wie schon bei unserem ersten Film in dieser Sache “Onanie Oh, Onana”, gehen wir wieder in Form einer Lesung darauf ein.
Es ist wirklich ganz erstaunlich, was die Menschen noch vor ein paar Jahrzehnten darüber gedacht haben. Aber, selbst heute, im 21sten Jahrhundert gibt es immer noch Aufklärungsbedarf, wie Ann-Marlene aus Ihrer Praxis weiß. Nur nicht in dieser krassen Form.
Was uns heute als lebende Satire erscheint war damals, zu Zeiten des Buch Autors, wirklich bitterer Ernst.

Trotzdem: Zurück lehnen, Lachmuskeln aktivieren und staunen wie meist junge Männer unter ihren “unwillkürlichen Pollutionen” gelitten haben …

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Kategorie: Liebes-Techniken, Unterhaltendes | Tags: , , , , , 5 comments »

5 Kommentare für “Die Lesestunde: Onanie”

  1. harti

    Onanisten gehört der Pimmel abgeschnitten!

    Und die Zähne leiden auch dadurch….

    Wenn der Mann in einer Partnerschaft wieder beginnt zu onanieren, dann ist es gleichbedeutend mit der Lust der Frauen mal wieder(ohne Mann) tanzen zu gehen.

    Hatten wir das Thema nicht schon mal?

    Wie auch immer, Partner fühlen sich durch Onanie meist betrogen(manchmal aber auch erleichtert). Ich persönlich empfinde es als regulatives Ventil.

  2. martin

    ich onaniere zwangsläufig, weil ich allein lebe.
    und ich bin schon seid vielen jahre ohne krankheiten ( z.b verstopftes rohr) durchs leben geflutscht , wie mein ding durch meine hände :-)

  3. Opa_nie?

    Hallo An-Ma,
    bin 53 und finde die Beiträge sehr gut, natürlich gehalten,gesprochen und dargestellt, sodass ich mich angesprochen fühle. Zur Thema Onanie hier einige Gedanken von mir für jung und alt.
    Technisch gesehen ist es ein Ventil um ein Gleichgewicht herzustellen, Kraft die entweichen kann. die ich gestalten kann wie bei einem Musikinstrument, leichte Töne, oder Hardrock, heute so morgen so, Hauptsache es ist für mich gerade das richtige und bring mir Freude wenn ich ein Lied spiele oder auf vorspiele, schon probiert…? Im Alter verändert sich die Tonart, da zieht man auch die Töne etwas länger hinaus. Wichtig ist das Körpergefühl richtig zu fühlen, richtig dabei zu sein und Nerven behalten. Na denne!

  4. federkiel

    Ab jetzt lieber unter dem Nick “federkiel”, weil ja jeder Beitrag auch durchs wild wabernde web wirbelt. Dein Video hört übrigens bei mir nach 4:37 min abrupt mitten im Satz auf.

    Onanieren ist – glaube ich – in etwa so “ungesund” wie eine runde Joggen.
    Es macht schön, weil es den Kreislauf auf Trab bringt, durchblutet die Haut und kräftigt das Herz. Wenn dann noch ein paar kleine Glückshormone ausgeschüttet werden, wacht man(n) am nächsten Tag mit fröhlichem Gesicht auf.

    Männer werden ihre Gründe haben, warum sie manchmal den kürzeren, statt den beschwerlicheren Weg mit Partnerbeteiligung gehen. Wenn trotzdem man einen Partner hat, die Ausnahme aber zur Regel wird, ist ein Beratungstermin – mit Partner? – bei Ann-Marlene angesagt.

    Auch Frauen sollten, statt einen Orgasmus vorzuspielen, sich lieber auf diese Weise verlustieren und so zum netten Abschluss kommen, auch wenn es den Männern möglicherweise nicht gefällt.
    Wir sind nun einmal nicht genormt, unterschiedlich ent- oder verspannt und letztlich sollte jeder daran interessiert sein, dass auch sein Partner zufrieden ist. Nur meine unmaßgebliche Meinung.

    Die Fundamentalisten der großen Religionen allerdings werden gegen ALLES, was ihre Schäfchen ausgeglichen macht, zu Felde ziehen.
    Ihnen ist daran gelegen, das Volk unzufrieden zu halten und damit ein unterschwelliges Agressionspotential zu schaffen, dass man dann auf entsprechende “Feinde” loslassen kann.

  5. T.

    Es ist 23 Uhr und ich frage mich warum man immer einen Grund dahinter vermutet, wenn er sich regelmäßig einen runterholt. Es ist normal, es ist lustvoll, es ist entspannend. Mein Gott, warum machen sich so viele Menschen einen Kopp um diese Angelegenheit? Jeder Mensch kann und sollte mit seinem Körper das tun, was ihm Freude bereitet.
    Ich finde es höchst befremdlich, wenn Partnerinnen eifersüchtig auf die Autoerotik ihrer Männer sind. Es kann in meinen Augen auch ein Zeichen von Besitzanspruchsdenken sein – das ist Eifersucht aber vielleicht auch allgemein (anderes Thema).
    Wenn er sich regelmäßig “einen von der Palme wedelt”, dann ist es auch nicht gleich ein Indiz für Unzufriedenheit in der bestehenden Beziehung. Ebensowenig ist es allgemein (!) eine Art “Druck ablassen”. So mag es zwar wohl in Männercliquen und – runden (z.B. unter Kollegen) umschrieben werden, aber ich kann das für mich nicht sagen. Wenn ich wichse, dann weil ich geil bin bzw. irgendwelche Phantasien in meinem Kopf Karussell fahren.

    Ach ja, ich bin übrigens 52 Jahre und seit über zwanzig Jahren verheiratet.

    Der Videoblog schließt m.E. eine große informelle Lücke, und selbst in der ach so modernen und aufgeklärten deutschen Gesellschaft gibt es diesbezüglich noch sehr, sehr viel zu tun.

    Herzliche Grüße
    T.


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